für Anfänger gut,
für Profis zu wenig

Candyman (
18. April
2012)
dies ist meine erste Videokamera überhaupt.
Wichtig waren mir:
max 250 �, Full-HD fähig, Aufnahme auf Speicherkarte, (mini) HDMI
Ausgang, Fotos machen (kann auch nicht jeder Camcorder :/ )
Habe das Gerät amazonmäßig flott und sicher erhalten, der Akku
hatte noch (viel) Saft drauf, somit konnte ich gleich mit der extra
mitgelieferten Speicherkarte (Transcend 16 gb SDHC)
losstarten.
Im Grunde ist fast alles selbsterklärend (eine PDF Anleitung findet
man zur Not auf der mitgelieferten CD). Zuerst im Menü die Sprache
auf Deutsch geändert, dann die Video und Foto Auflösungen
eingestellt und noch irgendwelche Kleinigkeiten geändert bevor ich
testen konnte:
- Videos werden in .mp4 Format gespeichert.
- Farbqualität nur bei hellem Licht sehr gut. Im Zimmer filmen,
selbst bei Lampenlicht macht sich negativ bemerkbar (Blauton,
unscharf).
- Fotos werden trotz bester Auflösung und Licht relativ schlecht -
richtig ärgerlich, selbst wenn ich selten Fotos mache, aber von
Full-HD Qualität bei Fotos ist gar nix zu sehen.
- obwohl das Gerät recht klein ist, ebenso die Tasten, kommt man
auch mit den Fingern überall gut hin, auch die oft bemängelte
Handschlaufe macht mir keine Probleme.
- Die Tonqualität ist "leider" zu gut - es wird eben alles
mitaufgenommen - Wind, Tastengeräusche...
- Einschalten tut man das Gerät in dem man das Display aufklappt -
Ausschalten jedoch mit einem eigenen OFF-Knopf, und dann muss man
das Display zuklappen.
- Der Objektivschutz ist nur manuell zu öffnen und zu
schließen.
- Die druckempfindliche Steuerung über das, manchmal nicht sofort
reagierende, Display nervt zeitweise, ist aber noch OK. Schließlich
bietet das Menü neben den klassischen Einstellungen auch lustige
Fotooptionen (Sephia- oder PopArt Voreinstellungen u.v.m.) oder
praktische Optionen für Anfänger (Smart Auto = Gerät stellt sich
selbst auf Licht ein, etc.).
Fazit:
Wer nur Amateuraufnahmen macht, wie ich, für den ist die Kamera
sicher eine Empfehlung.
Der gute Zoom, die Auflösung, die einfache Bedienung, die Anzahl
der Anschlüsse, der Preis und andere Vorteile überwiegen die
Nachteile (hauptsächlich die Qualität bei schlechtem Licht).
Für den Nicht-professionellen Gebrauch spitze!

Verena (
28. März
2012)
Ich habe mir die Kamera im November 2011 zugelegt mit Stativ,
Ersatz-akku und 16GB-Speicherkarte (alles von amazon.de).
Ich nutze diese Kamera fast ausschließlich zum Filmen in
verschiedenen Sporthallen. Hier ein paar Vor- und
Nachteile...
+ klein und kompakt
+ leichte Bedienung
+ Akkuleistung ist ok (aber auf jeden Fall Ersatzakku
bestellen)
+ Die Fotofunktion ist super, man kann sehr weit zoomen und tolle
Bilder machen (besser als manche Digicam)
- wenn man spontan filmen will dauert es einen kleinen Moment bis
sich die Linse scharf gestellt hat
- man kann den Akku nur laden wenn er in der Kamera ist (es ist
kein separates Ladekabel für den einzelnen Akku vorhanden
Ich bin gut mit diesem Gerät zufrieden. Man kann sich auch die
Videos auf der Kamera mit Ton ansehen und hat im Menu eine Auswahl
der verschiedenen Dateien. Ebenfalls kann man die Qualität der
Aufnahmen vorher einstellen. Man hat die Wahl zwischen SD, HD, und
Full HD. Ich habe allerdings bis jetzt nur mit SD gefilmt da es
weniger Speicher benötogt. Die Qualität war trotzdem immer gut. Ich
werde bald mal die HD- funktion ausprobieren in einer größeren
Sporthalle. Die Kamera macht in der Fotofunktion auch sehr gute
Nahaufnamen.
Viel Spaß damit
Super Ding!

S.Schmidt (
22.
Februar 2012)
Bin sehr sehr zufrieden mit der Cam, jeglichen Rezensionen vor mir
stimme ich zu, jedoch schließt mein Display nicht immer Punkt genau
mit dem dafür vorhergesehenen Fixierpunkt ab!
Montagsgerät ???

dibe (
13. Februar
2012)
Ich habe lange keinen Camcorder benutzt. Letztes Gerät mit DV
System - eine Canon - ich war sehr zufrieden.
Der Vergleich fällt mir dadurch schwer. Mein Endruck:
Wackliges Plastikgerät - wacklig ? Der klappbare Bildschirm nach
einer Woche Winterurlaub spürbares Spiel. Habe Angst, er hält das
nächste Jahr nicht durch. Mein Vorgänger liegt durch mehr Gewicht
ruhiger in der Hand. Man sollte bei Metallgehäuse bleiben und nicht
immer billig produzieren.
Aufnahmen o.k. - wenn der Autofokus den Brennpunkt gefunden hat -
nach endlosen Sekunden besonders bei Zoom. War bei der Canon besser
gelöst. Filmen eigentlich nur im Autofokus möglich oder man hat
viiieeel Zeit zum manuellen Einstellen. Diese sind alle über den TS
Bildschirm möglich, aber bereits beim manuellen Fokus ist muss man
auf Seite 2 blättern und "grob" über 2 Bildschirmfelder nachregeln.
Weiterhin das Geräusch des Servomotors des Fokus - hörbares surren
:-(
Der Spaß hatte sich ganz erledigt, nachdem das Gerät bei 0 Grad
ganz ausstieg. Beim Winterurlaub traumhaft. Der Servomotor des
Autofokus ruckelte ununterbrochen, so dass das Video zitterte und
damit unbrauchbar war. Im Warmen ging es wieder.
Bei Innenaufnahmen kommt das Gerät bei Lichtmangel schnell an seine
Grenze. Also keine Party bei Kerzenlicht.
Wer sich freut, dass man auch Fotos machen kann wird enttäuscht
sein : Fotos mit diesem Gerät sind unbrauchbar - Auflösung,
Bewegungsunschärfe durch hohe Belichtungszeit, innen kein Blitz
oder Zusatzleuchte.
Gefreut hat mich zuerst eine Schnittmöglichkeit am Gerät. Um
Speicherplatz zu sparen, wollte ich aus einer Abfahrt nur die
schönsten Szenen behalten. Aber es ist am TS Monitor wirklich nur
"Schneiden" anders gesagt möglich. Das heißt die einzelnen Szenen
"durchschneiden" nicht einmal kürzen. Das Problem: Dabei wird immer
ein Teil an das Ende aller danach gefertigten Szenen gestellt.
Dabei gerät natürlich Alles durcheinander - unbrauchbar.
Weiterhin und zusammengefasst:
- keine passende Tasche - ist aber erforderlich, um das kratz- und
stoßempfindliche Kunststoffgerät zu schützen
- keine Trageschlaufe, keine Umhängeschlaufe auch keine Ösen zum
Anbringen vorhanden
- Fokus auto laut und langsam, manuell zeitaufwendig
- Schnittfunktion unbrauchbar
- Ton durch hörbarem Fokus
- Bildqualität und Weißabgleich bei wenig Licht
- wackliges empfindliches Kunststoffgehäuse
+ Bildqualität bei entspr. Licht
+ SD Karten - Speicherprinzip ist ideal
+ großer Zoom
Bin enttäuscht - Gerät geht zurück, man muss wohl etwas mehr
investieren.
Ein gutes Gerät für wenig Geld

Karl R*** (
9.
Februar 2012)
Heute endlich angekommen, meine neue Samsung HMX-H300.
Gleich vorweg, sie ist echt klein... sehr klein (in meiner Hand
verschwindet die regelrecht).
Praktisch zum überallhin mitnehmen (denke da schon an den nächsten
Urlaub) oder um zu filmen wenn man nicht filmen darf (die ist
wirklich unauffällig).
Natürlich zum angeben ist die nichts, da muss man ja zweimal
hinschauen was das überhaupt ist (mein Handy ist breiter als der
Camcorder).
Soweit zur Größe, kommen wir zur Technik:
Sofort fällt auf - es ist kein Carl Zeiss Objektiv mehr *schauder*
ABER das Ergebnis mit dem verbauten lässt mich staunen.
Sehr gute Farben, guter Kontrast und wenn es etwas dunkler wird nur
geringes Rauschen.
Auch der Ton kann sich hören lassen, fast keine
Hintergrundgeräusche jedoch auch nicht, wie angegeben, echtes
Stereo.
Das Einzige was hierzu negativ auffällt ist die fehlende
Fernbedienung... sehr schade, auch als optionales Zubehör nicht
erhältlich.
Als Speichermedium wird eine SDHC Karte verwendet (max. 32GB - ~3,5
Stunden Film in bester Auflösung), SDXC kann er leider nicht
verwenden.
Zur Akkulaufzeit noch etwas, angeblich sind da 3 Stunden möglich
(dann darfst aber nicht zoomen oder so), jedoch zeigte mein
Praxistest hier um etwa 1/3 weniger.
Also alles in allem ein gutes Gerät für wenig Geld, schade nur das
auf die Fernbedienung verzichtet wurde.
Ergänzung nach einigen Tagen
Leider doch noch einen negativen Zusatz gefunden:
Es gibt keine eingebaute Videoleuchte (LED oder so), auch auf dem
Gerät selbst ist nichts für eine zusätzliche Montage einer Leuchte
vorgesehen.
Es bleibt einem nun nichts anderes übrig als mit Lampe,
Scheinwerfer und Co slebst für das richtige Licht zu sorgen -
schade!
Preis- Leistung absolut super

Detlef K*** (
7.
Februar 2012)
Ich habe lande überlegt, ob es noch sinnvoll ist, nach den schon
vorhandenen vielen Rezensionen auch noch eine zu schreiben, aber
ich möchte doch noch einmal kurz auf die Bild- und Tonqualität des
Camcorders eingehen. Viele meiner Vorschreiber sind sehr
detailliert auf die Stärken ( gutes Handling,im Hellen gute
Aufnahmen - im dunkeln rauschen des Bildes und zirpender Ton)und
Schwächen des Camcorders eingegangen , deshalb kann ich dieses mir
hier sparen. Meine Meinung ist, das hier oft mit deutlich
hochwertigeren Camcordern verglichen wird, (die natürlich bei tlw.
dreifachen Preis bessere Aufnahmen liefern).
Die Samsung MX 300 liefert im Hellen in der Einstellung Full HD
super Bilder, die nur Nuancen unschärfer sind als erhebliche
höherwertige Geräte, und arbeitet man im dunkeln mit manuellen
Einstellungen sind die Bilder auch O.K. Deshalb kann ich diesen
Camcorder für alle Urlaubs- und ab und zu Filmer nur empfehlen, das
Preis Leistungsverhältnis ist einfach super.
Noch eine Anmerkung für alle die einen Smart TV von Samsung haben,
man kann ohne Bearbeitung die Filmdaten auf einen USB-Stick
überspielen und im TV ansehen.
( Das Format des Camcorders H264/AVC MPEG4 Teil 10 können die TVs
lesen). Dieses war für mich der Hauptgrund für die Entscheidung für
die Samsung HMX H300 Full HD, denn somit entfällt die
tlw.umständliche und zeitraubende Umformatierung am PC.
TOP Camcorder

MS7 (
27. Januar
2012)
:: Ein Camcorder wie er sein soll ::
+ kompakt und leicht
+ Display-Touch funktioniert einwandfrei
+ Sehr kurze Einschaltzeit
+ Super Bild- und Tonqualität
+ Gutes Schneider-Kreuznach Objektiv
+ Super Makro
+ Dreh und schwenkbares Display
+ Günstiger Preis
Kleine Nachteile:
- Eingeschränkter Blickwinkel auf Display
- Zoom Taste wird öfter aus Versehen bedient, da alles ziemlich eng
verbaut ist
Für Hobbyfilmer gut geeignet.

der N*** (
23.
Januar 2012)
********* Fazit *********
+ Auswahl der Auflösungen für Videos, Full-HD, HD und SD!
+ Zoom und opt. Bildstabilisierung
+ Bedienung und Menüführung
+ Manuelle Einstellmöglichkeiten
+ Full-Auto-Modus gut gelungen
+ Akku-Leistung sehr gut
o Zeitraffer eingeschränkt
o Weißabgleich nicht immer treffsicher
- Autofokus bei schwachem Licht zu langsam
****** Verarbeitung ********
Das Gerät in diesem Preissegment durchaus als ordentlich
verarbeitet zu bezeichnen ist nicht übertrieben. Das Scharnier für
den Touch-LCD-Schirm hat kaum Spiel und alle Anschlüsse sind mit
einer Klappe vor Staub geschützt. Der extra Eingang für das
separate DC-Ladekabel ist ebenfalls mit einer Klappe
geschützt.
Muss man für den Zugang zu USB-, AV- bzw. HDMI-Anschluss sowohl die
Staubschutzklappe als auch den LCD-Monitor aufklappen, lässt sich
das Gerät mittels Ladekabel auch ohne geöffneten LCD-Monitor laden.
Praktisch finde ich, dass man bei USB-Verbindung gleichzeitig den
Akku auflädt. Unpraktisch ist, dass man ein externes Akkuladegerät
extra kaufen muss, denn ein Zweit-Akku möchte man gelegentlich
schon einmal laden, während man mit Filmen beschäftigt ist.
Immerhin gibt es eines.
Der Touch-LCD-Monitor kommt mir nicht sehr robust vor. Mir
widerstrebt es irgendwie, an einem Monitor herumzudrücken, der nur
an einem kleinen Scharnier mit dem Camcorder verbunden ist.
Vielleicht gewöhnt man sich ja dran.
****** Aussehen ******
Ich finde, die Camcorder dieser Preisklasse sehen alle gleich aus.
Minimale Unterschiede gibt es nur bei der Ausformung der
Bedienknöpfe und der Farbe. Für mich ist dies ein völlig
uninteressantes Merkmal.
****** Ausstattung ******
Dieser Camcorder kann SD und SDHC Karten als Speichermedium
aufnehmen und daher bis 32GB Speicher bereitstellen. Das reicht für
HD-Filme in "superfeiner" Auflösung für bis zu 253 Minuten Film
(laut Hersteller). Dabei speichert es in H.264 (MPEG-4.AVC) als
MP4-Dateien ab, die jedoch interlaced sind, wenn in Full-HD gefilmt
wurde (50i eben).
*** Auflösungen ***
** Videos **
Als Plus möchte ich vermerken, dass man (im Gegensatz zu
Konkurrenzmodellen) für Videos die folgenden drei Auflösungen
wählen kann
* Full HD (1920x1080/50i) (das ist interlaced, also
Halbbilder!)
* HD (1280x720/50p) und
* SD D1 (720x576/50p)
und dazu dann zusätzlich wählen kann "Superfein", "Fein" und
"Normal", was sich sicherlich auf die Bitrate bezieht und die
Grobkörnigkeit der Digitalisierung visuell beeinflusst (und daher
so genannt wird).
** Fotos **
Für Fotos kann man 2944x1656 Pixel bzw. 1920x1080 Pixel wählen.
Dazu muss gesagt werden, dass Reihenbildaufnahmen, sowie Aufnahmen
von Fotos während der Videoaufnahme grundsätzlich mit der kleineren
Auflösung gespeichert werden.
*** Akkuleistung ***
Die Akkuleistung finde ich wirklich gut. Zwei Handballspiele
nacheinander mit je 60 Minuten und ein wenig Zusatzmaterial stellen
überhaupt kein Problem dar. Ob es dann tatsächlich 3 Stunden (wie
versprochen) werden können, kann ich nicht sagen, sieht aber fast
danach aus!
*** Einstellmöglichkeiten ***
Die Kamera bietet zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, so zum
Weißabgleich, der Blende, dem Fokus, der Verschlusszeit usw., aber
auch einen Full-Auto-Modus (Smart-Auto genannt), der die Szene, die
Beleuchtung usw. erkennt und den vermeintlich besten Modus
auswählt.
Auch gibt es die Möglichkeit, die Szenenart vorzuwählen (Sport
z.B.) und so quasi eine Halbautomatik zu verwenden.
Im "Super C.Nite" Modus wird die Belichtungszeit auf 1/50 bzw. 1/13
erhöht, um bei Dunkelheit gute Bilder zu erzielen.
Die digitalen Effekte lasse ich unerwähnt, die ließen sich auch in
der Nachbearbeitung hinzufügen.
*** Zeitraffer ***
Der Zeitraffer zeichnet nur mit 1280x720/50p in Intervallen von
0.5,1,3 oder 5 Sekunden auf. Das ist zwar okay, aber im
Konkurrenzvergleich recht mager. Trotzdem ist hier wenigstens ein
bisschen Spielerei möglich.
*** Zoom ***
Der Zoom ist ganz ordentlich, allerdings auch nur wegen des guten
(optischen) Bildstabilisators verwendbar. Optional zuschaltbar ist
noch ein digitaler Bildstabilisator. Den verwende ich allerdings
nicht und konnte auf die Schnelle auch nicht feststellen, dass er
viel bringt.
Auf Wunsch geht der Zoom in einen weiteren, digital unterstützten
Zoombereich über. Ich persönlich finde jedoch, dass die
Bildqualität derart leidet, dass ich ihn abgeschaltet habe, so dass
dieser gar nicht mehr (auch nicht aus Versehen) angefahren
wird.
****** Handhabung/Bedienung ******
Wie bei allen dieser kleinen Camcorder trägt man auch diesen über
eine Trageschlaufe an der Hand. Speziell bei großen Händen ist eine
Gewöhnungsphase nötig, um den Zoomschalten (oben) und den
Start/Stop-Button (Hinten) bedienen zu können. Ich finde, den
Startknopf hinten gelungen, wenngleich er recht weit rechts ist.
Eine Pausenfunktion kennt dieser Camcorder nur mittels
Touchpanelbedienung, nicht auf dem Startbutton. Das ist nicht so
gelungen, denn man verwackelt natürlich, wenn man auf den LCD-Panel
drückt. Es gibt Shortcut-Buttons an der Innenseite zum Ausblenden
von Bildschirm-Anzeigen, zum Starten des Full-Auto-Modus' und
Einschalten des Bildstabilisators.
Der Touchpanel an sich ist ganz okay. Er reagiert in der Regel
prompt und zügig auf Fingerdrücke, auch bei großen Fingern. Die
Menüführung ist klar verständlich, auch ohne Blick in das Manual,
welches natürlich nicht in gedruckter Form mitgeliefert ist.
Es lässt sich in fast jede Richtung drehen und ist insbesondere
auch linkshändergeeignet in dem es den Bildinhalt vertikal flippen
kann, wenn es entsprechend gedreht wird.
Das Gerät bringt seine Übertragungssoftware (für Windows) auf
internem Speicher selbst mit. Getestet habe ich sie nicht, denn das
Gerät lässt sich als Wechseldatenspeicher bei USB-Connect
konfigurieren und die Daten sind dann einfach kopierbar. Einziger
Wermutstropfen: Löschen lassen sie sich so nicht von der Kamera.
Dazu muss man am LCD-Monitor schon in das Löschmenü.
Es fällt auf, dass nach ca. 1.8GB automatisch eine neue Datei
erzeugt wird. Diese lässt sich zwar (fast) lückenlos in jedem
Programm wieder zusammenfügen, muss aber erwähnt werden. Immerhin
dürfte damit sichergestellt sein, die Daten auch auf jedem
Windows-System (ab XP) und jedem Dateisystem verarbeiten zu
können.
Die Menüführung lässt sich in in zahlreichen Sprachen darstellen,
darunter Türkisch, Französisch, diverse slavische und asiatische
Sprachen und Arabisch.
****** Qualität der Aufnahmen ******
Die Qualität der Aufnahmen sind gut, auch bei bescheidenen
Lichtverhältnissen. Leider ist der automatische Weißabgleich nicht
immer treffsicher und man erhält leicht verfälschte Farben. Abhilfe
schafft dort nur der manuelle Weißabgleich, der aber narrensicher
und fix erledigt ist. Selbst bei Quecksilberdampflampen-Beleuchtung
kann der Weißabgleich überzeugen. Die Innenaufnahmen in Sporthallen
sind bisher gut gelungen und rauschen nur mäßig - was der geringen
Leuchtdichte geschuldet ist.
Die Full-HD-Aufnahmen genügen meinen Qualitätsansprüchen
vollständig. Ich erwarte keine Blueray-Qualität, sondern eine
solche, die auf dem PC-Monitor ein scharfes Bild darstellt - und
das tut sie. Es muss aber erwähnt werden, dass es sich hier um
interlaced Material (also 50 Halb-Bilder pro Sekunde) handelt. Da
können Konkurrenten manchmal mehr.
Der Auto-Focus schwächelt zuweilen - gerade wenn wenig Licht zur
Verfügung steht. Möchte man also ein Flugzeug am Nachthimmel
filmen, wird dies mit dem Autofokus nicht gelingen! Es scheint, als
würde dieser langsamer je weniger Licht da ist. Blöd in diesem
Zusammenhang ist, dass die Optik so gemacht ist, dass ein Zoom den
Fokus verändert und dieser nachgeführt werden muss. Das kann
bedeuten, dass bei schnellem Zoomwechsel der Fokus nicht nachkommt
und das Bild sekundenlang unscharf bleibt. Ich verzichte daher in
der Halle meist auf das Zoomen bzw. zoome sehr langsam. Da bin ich
wirklich etwas enttäuscht.
An der Tonspur habe ich nichts auszusetzen. Den Autofokus hört man
definitiv nicht. Gelegentlich hört man den Bildstabilisator -
diesen aber nicht auf dem Video. Manchmal hört man den Zoom (wenn
man den Button flippschen lässt), aber da ist man dann selbst
schuld! Auch wenn man zu fest zupackt und das Gehäuse zerquetscht
knarzt es. Ich halte das für natürlich und vermeidbar.
Für die Aufnahme von Full-HD-Material wird eine Class-6 SD-Karte
empfohlen. Ich habe eine Class10 im Gebrauch und keine Probleme:
<a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B0037FLUYU/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">SanDisk
Extreme SDHC 16GB Class 10 Speicherkarte</a>
Zur Nachbearbeitung verwende ich Magix Video Deluxe 16 Plus (das
müsste die hier sein: <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B003AAOAJ4/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">MAGIX
Video deluxe 16 Plus SONDEREDITION Minibox</a>) und kann
damit selbst Full-HD-Material bearbeiten.
*********************
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich gut, so dass ich diese
Kamera empfehlen kann.
Wer einen optischen Sucher benötigt, ein externes Mikrophon
anschließen möchte oder auf volle Macintosh-Unterstützung
angewiesen ist, der müsste sich ein anderes Modell suchen.
Samsung Camcorder

Christa a*** N***
(
29. Dezember 2011)
Also ich wollte diesen Camcorder, weil mein vorheriges Gerät keinen
Bildstabilisator hat und
die von mir gedrehten Filme entsprechend aussahen.
Nun habe ich diese Camera und die Bilder sind nicht bzw. kaum
verwackelt.
Allerdings finde ich die Bedienungsanleitung sehr knapp und nicht
sehr dienlich.
So weiß ich bis heute nicht, wie man zusammenhängende Filme erhält.
Ich habe viele kurze Filmsequenzen.
Habe nach den Anweisungen in der umfangreicheren Internet
Bedienungsanleitung versucht dies zu machen.
Ist mir aber nicht gelungen.
Ausserdem finde ich es sehr schwierig, mit dem
Filmbearbeitungsprogramm zu arbeiten.
Wenn es eine Anleitung gäbe, die auch technisch weniger begabte
Menschen verstehen können, würde ich dies sicherlich auch noch
zustande bringen. Vielleicht gibt es ja jemand, der diesen
Camcorder perfekt bedienen und Tipps abgeben kann?
Also Ende meiner Rezension, die Aufnahmen sind schön. Die
Tonqualität ist auch gut aber ich hätte gerne zusammenhängende
Urlaubsfilme und nicht viele einzelne kurze Abschnitte!
Ich denke, wer sich einen Camcorder in dieser Preislage kauft, hat
diese nur zum Hobby ist also Hobbyfilmer für Urlaube, Familienfeste
etc. Gerade dann sollte eine solche Camera extrem leicht zu
bedienen sein. Der Profi oder erfahrene Filmer, der damit
wahrscheinlich keine Probleme hätte, würde sich niemals einen
Camcorder dieser Preisklasse kaufen.
Wenn da nicht die vielen Schattenseiten wären ...

Patrick (
26.
Dezember 2011)
Zunächst möchte ich betonen, dass dies mein erster FullHD Camcorder
ist und ich Aufnahmen bisher mit Digitalkameras vorgenommen habe
(Olympus E-P1, SZ-20, SZ-30, Panasonic Lumix GF2). Der Spaß an HD,
insbesondere an der Nachbearbeitung, hat mich nun dazu bewegt mir
endlich einen kleinen Camcorder zu kaufen, der im ähnlichen
Preissegment wie eine Lumix GF2 liegt.
Als alternative Produkte bestellte ich mir außerdem den <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B004LWZ5O4/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">JVC
GZ-HM440REU</a>, den <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B004NRNJ1I/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">JVC
GZ-HM650BEU</a> und den <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B004IWRGW6/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">Sony
HDR-CX130ER</a>. Am Ende behielt ich den JVC GZ-HM440 und den
Sony HDR-CX130.
"Natürlich" erwarte ich von (m)einem Camcorder ausgerechnet die
schwierigsten Disziplinen: Aufnahmen in einer dunklen Konzerthalle,
beim Autofahren in einer entsprechenden Halterung, zu
Feierlichkeiten in Innenräumen - also durchweg Situationen, in
denen es auf einen lichtstarken Sensor, guten Verwacklungsschutz
und eine ordentliche Tonaufnahme ankommt.
Wunder erwartete ich beim angesetzten Budget natürlich keine.
Samsung und JVC erzeugen die FullHD Videos auch nicht im 1080p
Format, sondern mit 1080i. Also 50 Halbbilder mit 1920x540 Bildern,
statt 50 Vollbilder. Nur der Sony Camcorder kann 1080p FullHD
Videos erzeugen. Der Samsung Camcorder kann als einziger aus meiner
Auswahl HD 720p Aufnahmen erzeugen.
JVC und Sony vertrauen aud AVCHD, welches als einfachere Qualität
in 1440x1080i aufzeichnet.
Hier ist nun der Grund, warum ich den Samsung Camcorder gegenüber
den JVC Modellen und dem Sony Camcorder weniger empfehlen
kann:
An den Proportionen, der Verarbeitung und dem Handling des Samsung
Camcorders gibt es nichts auszusetzen. Er liegt gut und ruhig in
der Hand, allerdings vermittelt das Außenmaterial aus mattem
Kunststoff kein hohes Wertigkeitsgefühl, wie es die lackierten
Gehäuse der JVC Camcorder tun.
Das Touchdisplay reagiert sehr gut auf leichten Fingerdruck und ist
mit 3" schön groß dimensioniert. Hier punkten Sony und Samsung
gegenüber den JVCs, welche nur 2,7" Bildschirmdiagonale bieten und
weniger gut auf Eingaben reagieren. Allerdings kann man bei JVC und
Sony per Fingertipp auf das Display auch den Zoom gleichmäßig
betätigen.
Beim Samsung Camcorder ist die Blickwinkel-Abhängigkeit horizontal
sehr schlecht und die Kontraste kippen bereits bei wenig bis
überhaupt keiner Neigung und man ist meist dazu gezwungen schräg
von unten auf das Display zu schauen. Die Helligkeit ist gut, passt
sich automatisch an, wenn gewollt, und reicht auch für sonnige
Tage. Das Display ist außerdem um 180� dreh und um 90� schwenkbar,
sodass man sich selbst von vorn filmen, oder das Display an den
Camcorder anlegen kann.
Der Samsung Camcorder verträgt nur SD und SDHC, aber keine SDXC
Karten, welche mehr als 32GB Kapazität bieten würden. Eine Class 6
Karte ist Mindestvoraussetzung um in FullHD aufzeichnen zu
können.
Mit der kostengünstigen <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B002L1NQVG/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">Extrememory
HyPerformance Secure Digital High Capacity (SDHC) Card 32GB
Speicherkarte</a> habe ich gute Erfahrungen gesammelt und
kann sie für die Verwendung empfehlen.
Nun stoßen wir aber auf eine unschöne Begebenheit, denn der
Camcorder zeichnet den H.264 Codec im MP4 Format auf, statt in Form
eines Streams, wie bei AVCHD. Er erzeugt als Tribut an das
veraltete FAT32 Dateisystem alle 1,96GB, was ca. 20 Minuten bei HD
und 8 Minuten bei FullHD entspricht, eine neue Datei. Beim Sprung
zur neuen Datei fehlen aber ca. 3 Sekunden der Aufnahme, was ich
nach einem Konzertmittschnitt schmerzlich bemerkte.
Des weiteren sind die erzeugten MP4 Dateien nicht mit Apples iMovie
kompatibel, wie die MP4 Dateien, welche vom iPhone erzeugt werden,
sodass die Videos beim Import doch wieder in das Platzfressende
.mov Format umgewandelt werden. Dies aber nur am Rande.
Als nächstes steht der 5 Megapixel Sensor auf dem Prüfstand. Die
Pixeldichte ist bei seinem Maß von gerade mal 1/4" (Ca. 4mm
Durchmesser) sehr hoch. Und trotz seiner Backside Illumination
Technik, bei der der CMOS Sensor rückwärtig belichtet wird, fängt
er durch diese hohe Packdichte bereits sehr schnell an zu rauschen,
wenn weniger Licht zur Verfügung steht.
Die Farbgebung empfand ich jederzeit als sehr natürlich, vielleicht
einen Hauch zu blass, aber der Weißabgleich funktionierte idR. sehr
gut. Bei wenig Licht, z.B. bei einem düsteren Morgengrauen,
deutlich besser als der Weißabgleich der JVC Modelle, welcher in
solchen Situationen schnell ins Blau umschlagen und manches mal
sehr grobe Farbwechsel erzeugen.
Bei meinem Konzertmittschnitt fiel mir neben dem hohen Rauschen
aber noch etwas sehr unangenehm auf: Defekte, weiße Pixel. In den
dunklen, schwarzen Bereichen kann man im fertigen Film deutlich
einen großen und mehrere kleine, weiße Flecken erkennen, die
feststehen und auf defekte Pixel hindeuten. Sehr nervig.
Um einen Defekt auszuschließen tauschte ich den Camcorder um. Der
Zweite hat bei dunklen Aufnahmen, z.B. die sehr blauen Aufnahmen im
Sealife, leider ebenfalls defekte, weiße Pixel vorzuweisen, die,
einmal entdeckt, einem dann den ganzen Spaß nehmen können. (Sofern
man solch ein Pingelskopp wie ich ist. :-)). Solche habe ich bei
den JVC und dem Sony Camcorder bisher nicht entdecken
können..
Die Optik mit ihrem 30x Zoom ist meinen bescheidenen Ansprüchen
nach wirklich gut, verzeichnet wenig und ich konnte auch nur
geringe Randabdunklungen feststellen. Der Zoombereich ist gerade
noch im Sinnvollen Bereich, wenngleich es mit 38mm leider nur sehr
wenig Weitwinkel gibt. Die 1145mm Tele lassen sich mit Hilfe der
Elektronik durchaus mit ruhiger Hand halten (ich behaupte solch
eine zu haben) und lässt sich mit der Wippe gut bedienen. Langsame
und schnelle Zooms klappen gut, der Motor ist in sehr leisen
Situationen leider etwas wahrnehmbar.
Der Autofokus hatte gerade beim Konzert alle Mühe und ist oft nicht
zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen. Dann half nur komplett
zurück zoomen und es erneut zu versuchen. Bei hellem Tageslicht
fand er meist recht schnell die Schärfe, konnte sich aber auch hier
hin und wieder hinters Licht führen lassen, sobald man den Zoom
betätigte. Die JVC Modelle und machen dies zwar nicht sehr viel,
aber meiner Meinung nach halt doch besser.
Als letztes komme ich auf den Ton zu sprechen, der sehr kraftvoll
bei jeder Aufnahme wirkt. Wirklich dynamisch und .... leider oft
übersteuert. Auf dem Konzert wurden Bässe sehr oft übersteuert, was
mit der Olympus E-P1 ein Jahr zuvor bestens gelang, und Aufnahmen
während einer Autofahrt sind völlig unbrauchbar. Mein Auto hat
einen Serienmäßigen Edelstahl Sportauspuff und dieser ist durchaus
markant, aber nicht nervtötend laut. Für den HMX-H300 reicht es
aber leider aus, um nur noch lautes Knistern zu erzeugen. Die JVC
Camcorder sind deutlich leiser und etwas dünner in der Tonaufnahme,
dafür übersteuern sie nicht und man kann hier in der
Nachbearbeitung durchaus etwas Nachhelfen. Übersteuern zu
reparieren hingegen ist kaum machbar. Dies hat mich dann dazu
bewogen den Samsung Camcorder nicht zu behalten. Der Sony Camcorder
ist kräftiger, als die JVCs und macht es am besten von allen.
Die Akkuleistung des Samsung HMX-H300 ist gigantisch, denn selbst
nach weit über 2h Konzertmittschnitts wurde mit doch ein Viertel
Restkapazität angezeigt und erst nach weiteren 40 Minuten war
Schluß. Durch die Positionierung des Akkus muss man zum starten und
stoppen der Aufnahme zwar den Daumen etwas verrenken, aber dies ist
bei den JVC Modellen ebenso der Fall. Übung macht hier den Meister.
Dafür ist der Akku schnell und einfach ausgetauscht. Auch gegen ein
Dritthersteller Produkt. ;-)
Die coole Zeitrafferfunktion des Samsung Camcorders erzeugt
ausschließlich HD Format und kein FullHD, wie bei JVC. Außerdem
laufen die mit 1 Sekunde Abständen erzeugten Videos komischer weise
doppelt so schnell ab, wie bei JVC, bei gleicher Einstellung.
Die Auswahl der Abstände ist dafür bei Samsung von 0,5 Sekunden bis
in den Bereich mehrerer Minuten deutlich größer.
Sony bietet beim CX130E keine Zeitraffer-, aber eine
Zeitlupen-Funktion an.
Die weiteren Gadgets umfassen Lächelerkennung und diverse
Filtermethoden, welche ich nicht weiter beleuchtet habe.
Der Samsung Camcorder bietet die Möglichkeit selber die Blende oder
die Belichtungszeit vorzugeben. In dieser Preisklasse ist dies
offenbar eher selten anzutreffen.
Am Camcorder ist ein Mini-HDMI Port vorhanden, an dem die Inhalte
an einem entsprechendem Gerät mittels optional zu kaufendem Kabel
wie z.B. <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B003RI0BQA/ref=cm_cr_asin_lnk/276-1187788-7924755">mumbi
mini HDMI-Kabel (Mini HDMI C Stecker auf HDMI A Stecker,
1,5m)</a> wiedergegeben werden können. Übertragungen zum PC
oder Mac erfolgen mittels eines klassischen USB Mini Kabels. Über
dieses kann auch die auf dem Camcorder liegende Software auf den PC
installiert werden. Ein Mac Version gibt es nicht.
Mein Fazit:
Bei Tageslicht gut zu gebrauchen, wenn bei normalen
Lichtverhältnissen und normaler Geräuschkulisse gefilmt wird.
Bei wenig Licht fängt der Camcorder schnell an zu rauschen.
Bei sehr dunklen Aufnahmen sind deutlich Pixelfehler
erkennbar.
Farben wirken etwas blass, aber natürlich, der Weißabgleich
funktioniert gut.
Der Ton ist sehr kräftig, neigt aber schnell dazu zu
übersteuern.
Optik, Zoom und Stabilisator arbeiten gut, wobei der Motor
wahrnehmbar ist.
Der Autofokus hat seine Schwächen, besonders beim Zoom bei
schlechten Lichtverhältnissen.
Die erzeugten MP4 Dateien werden nach 1,96 GB geschnitten und es
fehlen dann jeweils 3 Sekunden.
Das Display ist groß, die Bedienung gut, aber horizontal wenig
Blickwinkelstabil.
Die Akkuleistung kann vollkommen überzeugen.
Ich halte den Samsung für ein durchschnittliches Produkt und den
konkurrierenden Modellen von JVC und Sony unterlegen.
Nachwort:
Camcorder in diesem Budget haben allesamt kleinere Sensoren, als
eine einfache Digitalkamera. Erwarten Sie daher bitte von der
Bildqualität keine Aufnahmen wie von einer Blu-ray. Die Sensoren
sind nicht einmal 0,2" (5mm) in ihrem Durchmesser und das
Endergebnis wird dann am heimischen Plasma TV mit 40" (1000mm) oder
mehr wiedergegeben.
Auch die Zoombereiche liegen in Bereichen von ausgewachsenen
Spiegelteleskopen (weit über 1000mm Brennweite) und darüber
hinaus.
Wer nicht von Blu-ray als Qualitätsstandard ausgeht, bekommt eine
gute Möglichkeit seine bewegten Erinnerungen festzuhalten, die weit
über damalige SD, DV, oder analoge Hi8 Camcorder hinaus geht. Wer
mehr will, muss auch deutlich tiefer in die Tasche greifen - wie
bei so vielem im Leben.